Am 3. Juli ist es wieder soweit und das Rototom Sunsplash Festival öffnet zum 15. Mal seine Tore.
Das Rototom ist eines der größten Reggae Festivals in Europa und zählte 2007 ca. 150000 Besucher.
Ein absolutes muss für alle Reggae-Fans. Der schöne Revellino Park in Osoppo/Udine lädt ein zum Feiern, Tanzen und Chillen und hat alles, was das Herz begehrt.
Dieser einmalige Event verbindet Musik mit Engagement, Spaß mit Möglichkeiten sich zu treffen, zu diskutieren und über vielfältige Lösungen zu reflektieren. An zehn Programmtagen bietet sich, zusammen mit den großen Live Acts, ein Programm voller vielfältiger Aktivitäten an: Panels, Filme, Dokumentationen, Foto Ausstellungen, Workshops für Percussion, African Dance, Capoeira und Didjeridoo, Sitzungen für Meditation und Alternative Medizin, Meetings zu Reggae Musik und Rasta Kultur. Ein Profi- Team organisiert kreative Workshops, Puppenspiele and Jongleur- Auftritte, um die große Zahl der auf dem Festival anwesenden Kinder zu unterhalten.
Rototom Sunsplash ist mehr wie ein Musikfestival: wer tagsüber nicht die verschiedenen Diskussionspanels verfolgt, oder Workshops besucht, kann Sonnenbaden, Frisbee oder Fußball spielen, sich in Hängematten erholen, oder einfach nur durch das Village streifen, sich unter eine Vielzahl neuer Freunde mischen.
Die Künstler die beim 15. Rototom Sunsplash Festival, vom 3. bis 12. Juli im norditalienischen Osoppo bei Udine auftreten werden, stehen fest. Mit ihrer Auswahl unterstreicht Rototom die zunehmende Bedeutung, die dem Reggae wie seinen Interpreten, zukommt.
Dazu zählt zweifellos Kymani, ein Sohn des so geliebten Bob Marley, der zusammen mit vielen anderen Musikern im Rivellino Park zu Gast sein wird. Dort werden nicht nur Roots Reggae, sondern auch aktuelle Trends und unterschiedliche Stile vorgestellt werden.
In Jamaika ist der Reggae die populärste Kommunikationsform, die kontinuierlich auch von nachgefolgten Künstlergenerationen mit erstaunlicher Vitalität als Ausdrucksmittel genutzt wird, um vom Leben und den Widersprüchlichkeiten der Menschen in den Ghettos zu berichten.
Jah Cure ist einer dieser Exponenten gegenwärtiger jamaikanischer Musik. Seine Interpretationsbreite und seine variable Stimme ermöglichen ihm sowohl “conscious” Tracks wie auch sehnsuchtsvoll dahinschmelzende Liebeslieder.
Erstmalig in Italien sind Tarrus Riley und Collie Buddz.
Auf ihrem Album “Daddy” thematisiert Queen Ifrica interfamiliäre sexuelle Gewalt. Ihr Debut lässt hohe Erwartungen für einen starken Beitrag zum Schutz der Menschenrechte zu.
Nicht zum ersten Mal kommt der mittlerweile in Jamaika lebende Alborosie, war er doch vor zwei Jahren noch unter dem Namen Stena als Sänger mit den italienischen RN Tickets live am Rototom vertreten.
Unter allen Grossen die das Rototom wieder besuchen, seien hier Luciano für seine aussergewöhnliche Musikalität, Alpha Blondy für die ihm eigene Kreativität, Beres Hammond für seine Professionalität genannt. Und Africa Unite. Sie werden auf dem Rototom ihr 27 jähriges Bestehen feiern. Lady Saw und Ce’cile werden die Liebhaber des Dancehall begeistern. Die aus Salento stammenden Sud Sound System werden ihr im Mai veröffentlichtes Album “Dammene ancora” mitbringen.
Auch Bushman, bürgerlich Dwight Duncan, wird im Rivellino Park mit “Get in your mind” Neues vorstellen. Michael Rose kommt solo. Inner Circle werden auf der Mainstage ihre in 35 Jahren gewachsene Mischung aus Reggae, Rock und Black Music zum Besten geben.
Nicht zu vergessen der weltweit wohl am meisten verehrte afrikanische Künstler Youssou N’Dour am 4. Juli. Mit seiner Teilnahme an unserem bisher längsten europäischen Festival, wird ihm in Italien damit mit die größte Beachtung für sein neues Sozialprojekt “Birima” zuteil werden, das den Namen jenes Königs aus Kajoor trägt, der dort zwischen 1855 und ´59 ein Königreich beherrschte, dabei nur einmal jährlich sein Heiliges Wort an das Volk richtete.
Der Rivellino Park wird das Festival ein weiteres Mal beherbergen, dieses Mal aber unter anderem Vorzeichen: das diesjährige Festival wird von der Universität Bologna-Ravenna zu Studienzwecken genutzt werden, um Möglichkeiten zu finden, die Parkbeanspruchung, die durch viele Tausende Besucher täglich entsteht, auf ein absolutes Minimum zu minimieren. So wird nicht nur die Beförderung rationeller, sondern auch Müllsammlung und Wassernutzung. Bemühungen in einem solchen Rahmen werden Vorreiter für Italien werden. Rototom hat sich stets um umweltfreundliches Handeln bemüht. Dieses Jahr wurden mit Hilfe von Forstschutzmitarbeitern 200 neue Bäume gepflanzt, als Ersatz für im Herbst gefällte und umgestürzte. Auch das neue Campinggelände wird zu dieser Entwicklung beitragen. Innerhalb eines europäischen Festivalrahmens versuchen die Veranstalter Liebe zur Natur, das Bedürfnis nach Frieden, mit der sie verbindenden Passion für den besten Reggae zu verbinden.
Den Wunsch hat die Veranstalter Crew verspürt, als sie ins Ursprungsland des Reggae, nach Jamaika flog, um sich dort nach neuen Talenten umzusehen, die hier noch weitgehend unbekannt, dort aber durchaus schon populär sind. Das “müde in Jamaica” Paket das wir am 6. und 7. Juli vorstellen werden, kommt dem Publikumsbedürfnis nach neuen Künstlern entgegen.
Euch wird auch die einfache wie grosse Gastfreundschaft gefallen, sowie die vielfältigen und preiswerten kulinarischen Angebote aus vielerlei Ländern, die im Laufe der Jahre gewachsen sind.
Zahlreiche Bars, Cafes und ethnische Restaurants werden Neugierde wie Bedürfnisse von euch befriedigen, die zwischen dem 3. und 12. Juli aufs kommen werden. Zurückhaltende aber professionelle Security wird für Ruhe sorgen sowie Gelassenheit ermöglichen, so dass entspannte Ferien ermöglicht werden.
Für alle, denen es nicht möglich sein wird das Festival persönlich zu besuchen, wird es im Radio Popolare Netzwerk in Italien, in Radio Cortina im Veneto und in Friuli in Radio Onde Furlane, übertragen.
Arcoiris Satelliten TV wird Konzerte und Interviews per Satellit nicht nur in Europa, sondern auch in Nordafrika, den Mittleren Osten und in einige asiatische Länder via Eutelsat Hotbird 4, 13 Ost übertragen.
Eine Große Freude ist es uns, dass der Grundfunk offiziell vertreten sein wird. Vielleicht läuft man sich ja unter der Menge doch mal über den Weg.
Bandmitglieder:
Thomas Marschel (Vocals)
Rainer Marschel (Lead Guitar & Vocals)
Markus Schalk (Rhythm Guitar)
Holger Jacob (Bass & Backing Vocals)
Daniel Peucker (Drums & Percussion)
Auf mittlerweile über 200 Konzerten in ganz Deutschland, aber auch in Österreich, der Schweiz, Tschechien und England können Atomic im Jahr 2008 zurückblicken. Für eine deutsche Gitarrenpop-Band ein Mammutprogramm, mit dem sie sich einen mehr als nur soliden Ruf in der deutschen Indie-Gitarren-Szene erarbeitet haben. Und “Indie” und “erarbeitet” sind hier mal ausnahmsweise keine leeren Worthülsen in einem Presseinfo, denn die Band kommt nicht aus HamburgBerlinMünchenKölnFrankfurt, sondern aus dem tiefsten Bayerischen Wald, von wo aus sich die beiden Zwillingsbrüder Thomas und Rainer Marschel im Jahr 2000 aufmachten, ihren Traum zu verwirklichen.
Das sie dabei weder auf vorhandene Strukturen noch Kontakte zurückgreifen konnten, war für Atomic immer mehr Ansporn als Hindernis. In bester DIY-Manier legte man los und feierte im Jahr 2002 mit der ersten Veröffentlichung – der EP “The Big Issue” – mehr als nur Achtungserfolge. Das Mini-Album wurde u.a. im NME rezensiert, verkaufte sich via bandeigener Homepage und auf Konzerten in vierstelliger(!) Höhe und legte so den Grundstein für den weiteren Weg der Band, der sie u.a. bis zum Support von Tomte, Madsen und Paul Weller & Gem Archer (Oasis) führte. Weitere Support-Shows mit den Babyshambles und Kula Shaker konnten im Jahr 2008 verbucht werden.
Nun liegt der Nachfolger “Coming Up From The Streets” des 2005er Debüt Album “Wonderland Boulevard” vor. Eingespielt haben Atomic ihr 2. Album mit neuer Besetzung, zum festen Kern um die beiden Brüder Thomas (vocals) und Rainer Marschel (vocals & guitars) kamen Holger Jacob (bass), Markus Schalk (guitars) und Daniel Peucker (drums) hinzu. Das Album wurde im Telstar Studio München produziert, wo beispielsweise bereits die Arctic Monkeys zu Gast für Aufnahmen ihres Debüts waren.
Quelle: Atomic Website
Musik von den Atomicboys gibt es am kommenden Sonntag im Ausklang des Grundfunks. Wer nicht solange warten will, kann sich vorab das Interview mit ihnen anhören.
Nach den bereits bewährten GRUNDFUNK.Lokal-Ausgaben in der Banane (1. Montag im Monat) und der Wunderbar (2. Samstag im Monat) in Regensburg wird selbiges nun auch in Maxhütte-Haidhof stattfinden. Jeden Samstag ab 20.00 Uhr gibt’s im Irish Pub Peter’s Cottage “ROCK’N ROJ live”.
Neben einigen Specials wie z.B. einer Party im Stile der legendären US Musikshow Midnight Special, erwartet euch hier samstags der pure Rock, den ihr sonst am Donnerstag bei mir in der Sendung hören könnt.
Wer mit Grundfunkbutton erscheint, auf den wartet eine kleine Überraschung!
Keine Angst, bei sickboy geht es nicht zu wie bei ‘Trainspotting’: Sie werfen nicht mit Billardkugeln und schießen auch nicht mit Luftgewehren auf Kampfhunde. Zumindest nicht im wörtlichen Sinne. Köln ist schließlich nicht Edinburgh. Im Bandkosmos von sickboy haben sich harte Gitarren und melodiöse Vocals lieb und Pop meint weder Inhaltsleere noch Verrat, sondern drückt schlicht die Schönheit im Hässlichen aus.
Als Gitarrist und Sänger Keke vor den Trümmern seiner alten Band steht, hält er sich nicht lange mit Grabesreden auf. Mit Bassist Krise und Drummer Boris nimmt das Trio erste Demos auf, probiert alles Mögliche aus und stellt fest: Wir brauchen mehr Gitarren! 2006 kommt Spilli ins Spiel, durch den die Band deutlich rockiger und krachiger wird. Mit derartig optimierter Durchschlagskraft ausgestattet fressen sickboy zunächst den Dreck der Straße und spielen live. Im Frühjahr 2006 gehts fürs erste öffentliche Demo ins Studio. Kurz danach ist der Trommler weg und Anthony, ein junger dynamischer Mann Marke ‘Schwabenimport’, setzt sich ans Schlagzeug. Sickboy ist nun komplett und die Ideen mannigfaltig. Nur so erklärt sich vermutlich auch der ingeniöse Stilmix, der in den Songs mitschwebt. Aber auch, wenn man hier und da klare Einflüsse zu verorten meint – sickboy klingen eigentlich nur nach sickboy. Aus allen Phasen ihrer musikalischen Sozialisation haben diese Jungs genau die richtige Dosis mitgenommen: Die Energie des Punk, die Indie-Affinität der frühen Neunziger und den Konfrontationswillen harten Alternative-Rocks gepaart mit Melodieseligkeit und Experimentierfreude. So kommt es zu dem kongenialen Wechselspiel der Band zwischen druckvoller Instrumentierung und melancholischen Vocals, auf das Motor Music aus Berlin Anfang 2007 aufmerksam wird und sickboy für ihr neues Digital-Label signt. Die Band verschwindet daraufhin im ‘Tonstudio 45’ von ‘Blackmail’. Kurt Ebelhäuser mischt „Along the Way“, ein Debutalbum mit 12 Songs, die krachen und knarzen, spröde daherkommen und dennoch verdammt appetitlich sind. Hier sind sickboy: Willkommen in der Gegenwart!
Ach ja, eins noch: Beim ersten Konzert war die Band immernoch ohne Namen. Also schnell in eine abgewrackte Kneipe, zur Inspiration. Im weiteren Verlauf der Nacht spielen eine besonders ekelhafte Toilette und die dort verankerte Kloschüssel tragende Rollen. Man will da jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, sonst wird’s unappetitlich, nur soviel: Schon mal die Kloszene aus ’Trainspotting’ gesehen? Eben.
Tim und ich waren wieder einmal für euch unterwegs und haben uns diesmal mit der Band DARKBUSTER aus Boston getroffen. Der Empfang von allen vieren war sehr warmherzig, so dass sich ein sehr netter Abend daraus entwickelte.
Das Interview konnten wir ganz in Ruhe in ihrem Tourbus der “Bad Boys For Life Tour” führen. Wir haben uns besonders gefreut, diesmal die ganze Band für euch vors Mikro zu bekommen.
Später konnten wir dann noch in Ruhe im Backstage-Bereich weiter ratschen, und haben uns auch mit den anderen Bands (Creepshow, US Bombs und Deadline) unterhalten. Mit Deadline haben haben wir auch ein Interview gemacht, das es demnächst hier als Podcast gibt.
Jetzt aber zurück zu Darkbuster. Hört rein, die vier hatten einiges zu erzählen!
Ich leg euch besonders die erweiterte Version mit Bildunterlegung ans Herz – hier gibt es jede Menge Fotos rund um das Interview mit der Band, und sogar ein paar Bilder mit Mike die deutlich später am Abend entstanden…
Entweder die Datei einfach downloaden und in iTunes anhören, oder im Firefox in einem neuen Tab öffnen.
Viel Spaß!
(Helmar)