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Alte Männer im Grundfunk: Frau Doktor aus Wiesbaden



Der nach unserer wohlverdienten Sommerpause erste Podcast stellt die Fortsetzung des Video-Interviews von Frau Doktor im letzten Beitrag dar. Hört rein, um zu erfahren, warum die Regensburger H&M-Kunden seltsam sind, wie das Abschneiden der CSU bei der Landtagswahl von den Hessen empfunden wird und wann die nächste CD erscheinen wird! Wir empfehlen wie immer die iTunes-Version mit jeder Menge Fotos vom Konzert in der Alten Mälzerei.

Im Interview hört ihr Üni und Manni von Frau Doktor.

Frau Doktor sind:
Üni - Gesang
Manni - Gitarre
Hardy - Bass
Oli - Saxophon
Sebi - Schlagzeug
Andi - Posaune
Matze - Orgel
Andi - Percussion
Ogie - Trompete
Thies - Trompete

Homepage: http://www.fraudoktor.de

Download: 128kbit/s (9:14 min)
Version mit Bildunterlegung (iTunes): 128kbit/s (9:14 min)



5. Oktober 2008 | Kategorie PODCASTS | Kommentar abgeben/lesen (4)




Frau Doktor: Konzert in der Alten Mälze



Am vergangenen Freitag waren sie da, die hessischen Ärzte. Trotz Mehrfach-Staus und Fahrtzeiten von bis zu sieben Stunden kamen sie schlussendlich in Regensburg an - lang erwartet und herbeigesehnt, speziell von den treuen Hörern der Dienstags-Sendung ROAD RUSH.
Da war es eine besondere Freude, drei Freikarten für das Konzert und zwei CDs von Frau Doktor zu verlosen! Hier gilt dem Veranstalter, Uli, ein spezieller Dank - er hat die Jungs nach Regensburg geholt und dem Grundfunk die Freikarten zur Verfügung gestellt!

Die Ärzte konnten live, in einer angenehm gefüllten Mälze, ihr Publikum vom ersten Song an begeistern. Die Begeisterung machte auch vor den Musikern selbst nicht Halt, denn knapp zwei Stunden Nettospielzeit sprechen für sich. Respekt! Selbst die extra aus Coburg angereiste Fangruppe konnte so besänftigt werden - dort musste eins ihrer Konzerte vor kurzem ausfallen.

Das Interview oben ist nur ein kleiner Auschnitt aus dem Gespräch mit Üni und seinen Bandkollegen und wird in Kürze als Podcast in voller Länge hier im Grundfunk für euch bereitstehen. Außerdem gibt es noch einige Live-Videos des Auftritts vom Freitag. Die dann, wie immer, in unserem YouTube Channel: GRUNDFUNKnet
Den Anfang macht einer ihrer ganz großen Hits “Alte Männer” aus der Zugabe des Konzerts.
Weitere Videos folgen in den nächsten Tagen. Auf YouTube direkt sind die Videos übrigens in einer deutlich höheren Qualität verfügbar, der Besuch in unserem Kanal dort lohnt sich also!

Wer auch in Zukunft keine Chance verpassen möchte, Freikarten, CDs oder T-Shirts hier im Grundfunk zu gewinnen, trägt sich am besten in unseren Newsletter ein. So seit ihr immer auf dem neuesten Stand!

(Helmar)



4. Oktober 2008 | Kategorie KONZERTBERICHTE | Kommentar abgeben/lesen (3)




Wolfgang Voigt/GAS - 28.09.2008 - Centraltheater, Leipzig



Am Abend wartete das GAS-Konzert in Leipzig, also on the fly einen Ground der NOFV Süd mitgenommen. Über die A3, A73 und A71 ging es nach Erfurt und in die Grubenstraße.
Man soll ja von Zeit zu Zeit üben damit man das Autofahren nicht verlernt…

Den Astra in die sächsische Landeshauptstadt gesteuert, kleiner Stau am Hermsdorfer Kreuz inklusive. Gut durch Leipzig durchgekommen und sogar alles gut ausfindig gemacht, ist ja nicht immer so leicht zu fahren in dieser Stadt. Im Parkhaus in der Zentralstraße geparkt (3,80 € für 5h) und an der Thomaskirche Pizza gegessen, die eher nicht so mundete, aber auch normales Preisniveau hatte (angesichts des Tourispots und so).

Um 19.15 Uhr, nachdem auch das 1:1 der Eintracht gegen Bielefeld verdaut war, ging es dann ins Centraltheater. Schon einmal ungewöhnliches Ambiente mit großer Theatergarderobe, die Raving Society nahm das Angebot aber kaum war. Im Foyer gab es Sekt + Schnittchen! Um 19.45 Uhr wurden die Tore dann geöffnet und es konnte im Saal Platz genommen werden.
Wolfgang Voigt also nach 12 Jahren Bühnenabstinenz wieder live zu hören, heute mit seinem Pop Ambient-Projekt GAS. Für die Show, die heute europaexklusiv in Leipzig zu sehen war, hatte der Kölner auch eigene Visuals entwickelt. Etliches von Rang und Namen aus dem Kölner Klüngel und Berlin war im Saal.

Kurz nach 20 Uhr begann dann der Auftritt, das Publikum also im Ohrensessel. Und auch wie Voigt nun aussieht, erinnert doch sehr an die Stars der klassischen Musik. Wolfgang Voigt scheint sehr in diese Richtung zu driften, auf der B-Seite der aktuellen Profan befinden sich ja auch Klavier-Fingerübungen. Ganz am Rand der Bühne und nahezu im Dunkeln (nur durch sein weißes Hemd zu erkennen) schraubte er an den Geräten und überließ die Bühne und die Leinwand dem Hauptpart, den Visuals. Zu den bekannten Stücken der vier GAS-Alben gab es einen visuellen wie physischen Spaziergang durch das Unterholz des Königsforst.

Fast erstaunlich beatlastig wurde das Konzert, dessen Höhepunkt für mich war, als sich nach einer Stunde nun auch noch eine Leinwand vor dem Künstler senkte und die visuellen Effekte nun in 3D gezeigt wurden. Dazu die intensive Wirkung der Soundscapes und das Brummen der Bässe. Der Besuch hier hatte mehr als gelohnt, es dürfte sich eigentlich um das beste Konzert überhaupt gehandelt haben. Als Voigt nach knapp 90 Minuten des Sets kurz absetzte, brandete tosender Applaus des Auditoriums auf. Ein Publikum, das auch ein paar Wenige im Laufe des Konzerts verloren hatte, das aber irgendwo die älter gewordene Kunst- und Raverschaft repräsentierte. Nach einer Zugabe war dann leider endgültig Schluss, wenigstens war es nicht weit zum Fahrzeug und so steuerte ich durch die Nacht zurück nach Kelheim.

(Stefan Schnell)



2. Oktober 2008 | Kategorie KONZERTBERICHTE | Kommentar abgeben (0)




The Aggrolites - 26.09.2008 - Bogaloo, Pfarrkirchen



Wie es der Zufall wollte, stand gestern ganz kurzentschlossen ein Konzertbesuch in Pfarrkirchen im Bogaloo an, wo sich die Aggrolites die Ehre gaben. Im September spielen sie nur noch heute Abend in Berlin, und dann im November am 19. in Münster und am 20. in Stuttgart. Das Konzert ist also nur eins von vieren diesen Herbst in Deutschland - umso kurioser, dass die Wahl auf das niederbayerische Pfarrkirchen fiel.
Aber gut, Dank Stefan und Uli stand der Plan und ein Auto bereit: auf ins Bogaloo. Dort angekommen, es war schon Neune durch, ein Weg voller Ungewissheit zum Eingang - gibt es noch Karten? Aufgrund der Bekanntheit der Aggrolites und der Exklusivität des Gigs (wie gesagt, nur viermal in Deutschland), war alles möglich.

Vor der Eingangstür war dann auch prompt, aus unerklärlichen Gründen wie sich später herausstellen sollte, eine lange Schlange mit gut 30 min Wartezeit. Doch Ende gut, alles gut - es gab noch Karten, und Platz drinnen ohne Ende: es war im Prinzip noch keiner da! Nach einer Stunde rumstehen (DJ Peiss - wo war er?) ging’s dann auch so gegen 22:15 Uhr in einem inzwischen rappelvollen Club los.

Die Burschen aus L.A. lieferten eine knappe Stunde lang ein knackiges Set, mit vielen frühen Hits und einem Sänger der ein dringendes Rückmeldebürfnis hatte und wohl auch ein wenig schlecht hört (”Louder, louder!”). Die beiden Zugaben waren geprägt von wundervollen Covers der Toots and the Maytals (”Pressure Drop”, “54-46 Was My Number”), der Beatles (”Don’t Let Me Down”) und einer Bühne voller tanzender Fans inklusive Polonaise.

Alles in allem ein spitzen Konzert, bei dem man ganz entspannt zu gar nicht so aggressivem Reggae tanzen konnte. Auch wenn es von Regensburg nicht der nächste Weg ist, kann man das Bogaloo (wenn sie denn mal ihre Beleuchtungsanlage in dieses Jahrtausend bringen) definitiv in seine Konzertbesuchsplanung mit einbeziehen.

Aber macht euch einfach selbst ein Bild bei den folgenden Videos (mehr auf YouTube im Channel GRUNDFUNKnet - dort sind die Videos auch in einer deutlich besseren Qualität abrufbar).

(Helmar)





Der zweite Song des Abends: “Mr. Misery” vom Album “The Aggrolites”





“Funky Fire” auch vom Album “The Aggrolites”



27. September 2008 | Kategorie KONZERTBERICHTE | Kommentar abgeben (0)




Die Biermösl Blosn live in Maxhütte-Haidhof



Lange schon stand es als fixe Idee des Burglengenfelder Jugendzentrums im Raum, die bereits zu WAA-Zeiten im Rahmen der kultgewordenen WAAhnsinnsfestivals in Burglengenfeld gastierenden Vorzeigebajuwaren der Biermösl Blosn für ein erneutes Gastspiel nach Burglengenfeld zu holen.

Da es im Jugendzentrum am nötigen Platz für ein solches Unterfangen mangelte, wurde das Konzert kurzerhand in die Mehrzweckhalle im benachbarten Maxhütte-Haidhof verlagert, und so dürfen wir uns am 2. Oktober auf ein Konzert der besonderen Art freuen.

Allen Freunden bajuwarisch folkloristischer Stubenmusik, gewürzt mit pikant bis politischem Textgut, sei dieser Auftritt hiermit wärmstens empfohlen.

http://www.juz-bul.de/
http://www.biermoesl-blosn.de/



14. September 2008 | Kategorie VERANSTALTUNGEN | Kommentar abgeben (0)




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